18. November 2019, 20.00 Uhr

Robert Musil (1880-1942), der österreichische Autor, der mit dem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ eines der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts schrieb, war von Juni 1916 bis zum April 1917 zunächst Redakteur,dann ab Oktober 1916 Schriftleiter der (Tiroler) Soldaten- Zeitung. Mit dem Band „Oberleutnant Robert Musil als Redakteur der Tiroler Soldaten-Zeitung“ (hg. von Mariaelisa Dimino-Elmar Locher-Massimo Salgaro) liegt nun erstmals eine Studie zur Aktivität Musils in der Tiroler Soldaten-Zeitung vor.

4. Oktober 2019

Carlfriedrich Claus (1930 – 1998) gilt als radikaler Grenzgänger der Kunst und Literatur der DDR. Der Sprachkünstler, Zeichner, Grafiker und Fotograf hinterließ ein Gesamtwerk, das ein unermüdliches künstlerisches und lebensweltliches Dauerexperimentieren zeigt. Sein Briefwechsel mit Christa und Gerhard Wolf ist ein unverzichtbares Dokument seines vielfältigen Schaffens und Denkens.

Mit Katrin Wolf, Matthias Zwarg und Martin Hoffmann

Gespräch: Elmar Locher

6. September 2019

Der Abschluss der Literaturtage geht zum ältesten Epos eines Heimkehrers, dessen Irrfahrten eine Rückkehr zur Suche nach der Heimat und Herkunft machen. Hanns Zischler führt durch seine Lektüre der Odyssee und wirft dabei Schlaglichter auf einige besondere Figuren und Stimmen. Joseph Zoderer, Nestbeschmutzer und Heimatautor Südtirols, trägt einen alten Text zum Thema vor.

5. September 2019

Esther Kinsky und Martin Pollack kennen die Gegenden Polens und die Spuren des alten Galizien, sie kennen Randzonen und Provinzen,  die Grenzen und Geschichten von Regionen, die durch Nationalismen gekennzeichnet sind und "kontaminierte Landschaften" zeichnen. Esther Kinsky, skrupulöse Denkerin der Übergänge, stellt einen für Lana geschriebenen Essay zur Heimat vor und Martin Pollack seinen eben erschienenen Roman.

4. September 2019

Wie knüpft sich das Heimatgefühl an ein Land, das es nicht mehr gibt, das aber durch Krieg und Zerstörung immer noch in den Köpfen wütet, auch in denen der Generationen später? Melinda Nadj-Abonji, die in der Schweiz lebt, und Zoltán Danyj, der ungarischen Minderheit Serbiens zugehörig, kommen aus der Vojvodina, die vielen Volksgruppen Heimat ist, während Roberta Dapunt von einem dreisprachigen Land in den Bergen redet.

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