Herbert Grassl zu den Liedern zu N.C. Kaser:

»Die Gedichte Norbert C. Kasers machen mich sprachlos. Lediglich mit Musik kann ich eine Annäherung
versuchen: Positionen festlegen, Räume ausfüllen oder versuchen, die Leere zu erfühlen:
gerne waer ich eine laerche
muesste nicht trinken
nix rauchen
nicht mich brauchen zu bewegen
nur bewegen lassen...
Ich begebe mich damit auf eine Reise, eine Winterreise – vielleicht auf den Frühling verschoben – aber mit
geplantem, unwiderruflich festgesetztem Ende: »...bald ist mir nimmer kalt & ich bei dir«.
Dieses Stück steht in der Tradition der romantischen Lieder-Zyklen. Allerdings wird der übliche Klavierpart
durch einen Schlagzeugpart ersetzt, durch den eine klanglich wesentlich erweiterte, differenzierte »Begleitung
« ermöglicht wird. Dabei wird auch der Klang des Schlagzeugparts durch besondere Spielarten und Kombinationen
(z.B. mit Kontrabassbögen), sowie durch zusätzliche Klangobjekte noch wesentlich erweitert.
Fallweise hat auch der Sänger zusätzlich Instrumente zu spielen. Den beiden Musikern wird dadurch eine
außergewöhnliche Virtuosität abverlangt.«

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