Thomas Brasch

© Marion Brasch

Thomas Brasch, geboren 1945 in Westow, Notth Yorkshire, gestorben 2001 in Berlin, war Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur. Die Eltern flohen vor den Nationalsozialisten ins Exil, später lebten sie in der DDR. Er erhielt wegen Protest gegen jegliche Art von staatlicher Unterdrückung Publikationsverbot, 1968/69 war er in Haft. Seit 1976 lebte er in der Bundesrepublik Deutschland. Im Mittelpunkt seiner kompromisslosen Texte stehen das Individuum und seine existentiellen Erfahrungen. Werke u. a.: „Vor den Vätern sterben die Söhne“ (1977), „Engel aus Eisen“ (1981), „Der dreibeinige Hund“ (1983), „Der Passagier. Welcome to Germany“ (1988), „Brunke wohnt. Brunke weint. Brunke will was“ (1993). Die großen Bühnen spielten seine Theaterstücke wie „Lovely Rita“ (1977), „Lieber Georg“ (1979) und „Mercedes“ (1984). 1977 erhielt er den Gerhart-Hauptmann-Preis und 1987 den Kleist-Preis.

 

(Foto: © Marion Brasch)

20.-23. August 2018
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