Aase Berg, geboren 1967, gehört zu den wichtigsten, gleichsam eigenwilligsten Stimmen der schwedischen Gegenwartsliteratur, wo sie mittlerweile eine Ausnahmestellung einnimmt.
Sie publizierte in den vergangenen Jahren fünf Bücher (Hos rådjur : prosadikter, Stockholm, Bonnier Alba, 1997; Mörk materia, Stockholm : Bonnier, 1999; Forsla fett : dikter, Stockholm, Bonnier, 2002; Uppland: dikter, Stockholm: Bonnier, 2005; Loss, Stockholm: Bonnier, 2007) und schreibt regelmäßig für überregionale, führende Literaturzeitschriften und Tageszeitungen in Schweden, im BLM (Bonniers Litterära Magasin), Göteborgs-Posten und im 00tal. 1986 gehörte sie zu den Gründern der Surrealistengruppe „Det Stora Saltet“.
Aase Berg lebt in der Nähe von Stockholm.
Ihr Werk ist zum Großteil beim renommierten Verlag in Schweden, dem Bonnier-Verlag, erscheinen, Forsla fett wurde für den angesehenen Preis Augustpriser nominiert.
Die Dichterin publizierte in den vergangenen Jahren fünf Bücher und schreibt regelmäßig für überregionale, führende Literaturzeitschriften und Tageszeitungen in Schweden, im BLM (Bonniers Litterära Magasin), Göteborgs-Posten und im 00tal. 1986 gehörte sie zu den Gründern der Surrealistengruppe „Det Stora Saltet“.
Aase Berg lebt in der Nähe von Stockholm.
Im Gedenken an seinen 10. Todestag im Jahre 1988 wurde erstmals der internationale N.C. Kaser-Lyrik-Preis vergeben, gestiftet von Paul Flora, Markus Vallazza und dem Verein der Bücherwürmer Lana (bei der ersten Vergabe auch wesentlich unterstützt vom Buchladen Lana, der damit die ersten 10 Jahre seines Bestehens feier te). Heute wird der Preis in der Höhe von 10.000 € getragen von der Marktgemeinde Lana, dem Österreichischen Bundesministerium, Paul Flora und dem Verein der Bücherwürmer.
In diesem Jahr wird der N.C.-Kaser-Lyrik-Preis zum 10. Mal vergeben. Ausschau haltend nach Literaturen, die durch Sprache so eigensinnig vorstellig werden, dass sie schwer verwendbar sind für einen vorgefertigten Gebrauch vorhersehbarer Zusammenhänge, die vielmehr erst am neuralgischen Punkt zwischen dem absoluten Fernbleiben und dem Lauf von Diskursen offenbar werden (d.h. also frei werden für ein außerordentliches Sprechen in korrespondierenden und öffentlichen Verhältnissen), will die Literatur in Lana mit dem N.C. Kaser-Lyrikpreis ein literarisches Sprechen verteidigen, das nicht immer zu absehbaren Zielen führt und nicht immer bereit stehende oder bereits bestehende kulturelle, kulturpolitische oder konventionelle Zugehörigkeiten firmiert.
Der N.C.Kaser-Lyrikpreis will in diesem Sinne preisgeben, was nicht kategorial schon abgekartet und was abgesegnet schon vorab entscheiden ist, sondern was die Begegnung mit dem Hörer erst erprobt und was aus dem eigenen ästhetischen und je traditionellen Zusammenhalt folgernd eine konformistisch mitunter ungesicherte Gangart einschlägt. Weil damit aber Korrespondenzen nicht wissend bedient, sondern verbindungen vereinzelt sich bedingen, die allgemein gelten, wird ein öffentlicher Spielraum vielleicht neu eröffnet.
Der N.C.Kaser-Lyrikpreis wandert seit seinen Anfängen von Land zu Land und sucht Verwandtschaften über die Sprachgrenzen hinweg.
In diesem Jahr geht der Preis an die schwedische Dichterin, Literaturkritikerin und Übersetzerin AASE BERG (*1967).
Die Preisverleihung findet unter der Anwesenheit der Landesrätin Dr. Sabina Kasslatter-Mur, des Ministerialrats Dr. Heinrich Wolf und des Bürgermeisters von Lana, Christoph Gufler, statt.
Dem Anlass Rechnung tragend wird Elmar Locher, Germanistikprofessor in Verona, N.C. Kaser in Erinnerung rufen. Unter dem Titel nodi/knoten, der als Zitat einem Brief Kasers entnommen ist, spricht Elmar Locher zum Südtiroler Dichter, verlässt sich dabei auf das Zitat nicht allein als Titel, sondern auch als Programm und folgt dem gemäß einer Spur von Verknüpfungen in andere Dialoge des Poetischen.
Oswald Egger wird als Laudator ein Reden als Nachdenken über Dichtung verhandeln und Gedichte von Aase Berg ins Deutsche übertragen.
Als Übersetzerin aus dem Schwedischen steht Renate Bleibtreu Aase Berg zur Seite und erprobt mit Oswald Egger unterschiedliche Weisen der Übersetzung.
Paul Flora wird der schwedischen Dichterin den Preis überreichen.