Péter Nádas

Péter Nádas

Péter Nádas, 1942 in Budapest geboren, arbeitete zunächst als Fotograf und Journalist. 1968 zog er sich als freier Schriftsteller aufs Land zurück, nachdem er in seiner journalistischen Arbeit immer stärker in Konflikt mit der Zensur geriet. Sein literarisches Werk umfasst Essays, Theaterstücke und Romane. Seine Bücher beschäftigen sich vielfach mit dem kommunistischen Ungarn, in dem Bericht „Der eigene Tod“ (2002) schildert Nádas sein Erlebnis einer Nahtod-Erfahrung. Zu den bekanntesten Arbeiten im deutschsprachigen Raum zählen „Ende eines Familienromans“ (1977, dt. 1979) und das „Buch der Erinnerung“ (1986, dt. 1991), für das der Autor mehrfach ausgezeichnet wurde, u.a. 1995 mit dem Leipziger Buchpreis, dem Franz-Kafka-Literaturpreis sowie dem Verdinestkreuz der Republik Ungarn. 2014 wurde ihm der Würth-Preis für Europäische Literatur verliehen. Zu weiteren wichtigen Werken zählen „Spurensicherung“ (2007), „Die Bibel“ (1967, dt. 2009), „Parallelgeschichten“ (2005, dt. 2012).

Péter Nádas lebt als Schriftsteller und Fotograf in Gombosszeg, einem Dorf an der ungarischen Grenze zu Slowenien.

 

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