Honoré de Balzac: Verlorene Illusionen (Übersetzt von Melanie Walz, Hanser 2015)

Lucien, der gutaussehende junge Schöngeist aus der Provinz, tappt in Paris in so manche Falle, ehe er sich mit geliehenem Geld neu einkleidet und die Mechanismen des Ruhms zu studieren beginnt. Die Dichtung bringt ihn nicht weiter, erst als Zeitungskritiker kommt er zu Geld - und zu einer schönen Geliebten. Dann aber verstrickt er sich in Intrigen. Meisterhaft schildert Balzac Menschen und Machenschaften, Schauplatze und Atmosphäre im Frankreich der Restauration, mit dem unbestechlichen Blick fürs Fragile und Verlogene, für die vielfaltigen - und heute noch gültigen - Spielarten der menschlichen Komödie. Melanie Walz hat für ihre Neuübersetzung einen elegant treffenden Ton gefunden. Mit ausführlichen Anmerkungen und einem Nachwort erhellt sie auch die Hintergründe von Balzacs großartigem Roman.

 

 

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