Dienstag, 19.08.2014

20.00
Begrüßungen: LR Philipp Achammer, Landesrat für deutsche Bildung und Kultur; Dr. Harald Stauder, Bürgermeister der Marktgemeinde Lana; Prof. Elmar Locher, Präsident der Bücherwürmer; Theresia Prammer und Christine Vescoli, Kuratorinnen

Taiye Selasi: Diese Dinge geschehen nicht einfach so (S. Fischer Verlag 2013)
Übersetzung und Gespräch: Adelheid Zöfel


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Es war das Buch des Jahres 2013, am meisten und am besten besprochen. Eine wahre Entdeckung: Sechs Menschen, eine Familie, über Weltstädte und Kontinente zerstreut. In Afrika haben sie ihre Wurzeln und überall auf der Welt ihr Leben: London, Accra, New York. Bis plötzlich der Vater in Afrika stirbt. Nach vielen Jahren sehen sie sich wieder und machen eine überraschende Erfahrung. Endlich verstehen sie, dass die Dinge nicht einfach ohne Grund geschehen. So wurde noch kein Familienroman erzählt.
Taiye Selasi ist die neue internationale Stimme - jenseits von Afrika.

Taiye Selasi (* 1979) ist Schriftstellerin und Fotografin. Sie erfand den Begriff „Afropolitan". „Afropolitan" bezeichnet eine neue Generation von Weltbürgern mit afrikanischen Wurzeln. Toni Morrison, die Selasi während ihres Studiums in Oxford kennenlernte, inspirierte sie zum Schreiben. Ihre erste Erzählung ›The Sex Lives of African Girls‹ erschien in der Literaturzeitschrift „Granta". „Diese Dinge geschehen nicht einfach so" ist ihr erster Roman, der weltweit Beachtung fand.
Selasi ist in London geboren und wuchs in Massachusetts auf. Ihre Eltern, beide Ärzte und Bürgerrechtler, stammen aus Ghana und Nigeria. Sie lebt in New York und Rom.

„Umwerfend ist die Multiperspektivität, die Taiye Selasi in ihrem Roman gelingt - selten hat man so tief, weil differenziert, in eine Familie schauen können." (16.10.2013; NZZ)

„Diese Dinge geschehen nicht einfach so" ist ein ergreifender Familienroman. Die Antwort auf die Frage „Woher kommst du?" ist vielschichtige, großartige Literatur. (Der Spiegel)

„Der Roman ist deshalb so großartig, (...) weil Rhythmus und Dramaturgie so stimmig sind" (13.03.13; taz)

 

 

© Literatur Lana, Verein der Bücherwürmer,  Impressum, Privacy, P.Iva: 91000470210