Hans Höller

13.11.2009, 20:00

 

Hans Höller:

 „Eine Sternstunde der Lyrik nach 1945"

Ingeborg Bachmann - Paul Celan: Doppellektüren

 Freitag, 13. November 2009; 20.00 Uhr

Kultur.Lana; Hofmannplatz 2, Lana

 Einführung und Gespräch: Elmar Locher

 

 

 

Hans Höller (*1947) ist außerordentlicher Professor für Neue Deutsche Literatur am Institut für Germanistik der Universität Salzburg, korrespondierendes Mitglied der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Inland und hat sich mit Beiträgen zu Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann, Jean Amèry und Gerhard Amanshauser sowie als Herausgeber der genannten AutorInnen einen Namen gemacht.

Publikationen u.a.: „Ingeborg Bachmann. Das Werk", 2000 (1993; 1987); „Thomas Bernhard", 2000 (1993); „Jean Améry. Der Schriftsteller" 2000; „Peter Handke" 2007; „Ingeborg Bachmann - Paul Celan: Herzzeit. Briefwechsel" 2008.

 

 

„In dem Vortrag wird es um die Bedingungen gehen, unter denen bedeutende Lyrik entstehen kann. Es geht also um geschichtliche Fragen, um Fragen der Sprache, der Überlieferung und um biographische Vorausset¬zungen von Gedichten. »Sternstunden« sind lange vorbereitet, und wenn man über sie nachdenkt, kann man mehr verstehen lernen über die Bedingungen des Schreibens, über die Literatur und vor allem über das ganz konkrete Gelungensein der Gedichte Ingeborg Bachmanns und Paul Celans. Bei diesen - vielleicht - bedeu¬tendsten Dichtern nach 1945 finden wir auch in den persönlichen Briefen viele Hinweise zu einem besseren Verständnis ihrer Gedichte.
Es wird also in dem Vortrag letztlich über das Lesen von Gedichten gehen, um die immer neue alte Frage, wie man Gedichte lesen kann und wie sie uns Einsichten in die Menschen und in unsere Welt eröffnen können." (Hans Höller)