Arno Camenisch, Roberta Dapunt, Ottò Tolnai

01.05.2009, 11:00

 

Unheimliche Heimaten

Ottó Tolnai (SRB), »Göttlicher Gestank« (Edition Korrespondenzen 2009),

Roberta Dapunt (I), »La terra piú del paradiso« (Giulio Einaudi
Editore 2008),

Arno Camenisch (CH), »Sez Ner« (Urs Engeler Editor 2009)

Moderation: Alma Vallazza

Gasthof Alte Post, Atzwang bei Bozen

Arno Camenisch

Roberta Dapunt

In Zusammenhang mit der Ausstellung „Schlern West“ von Peter Chiusole, die einen Zyklus von 107 Tuschezeichnungen präsentiert und am Abend eröffnet wird, stellt die Veranstaltung „Unheimliche Heimaten“ drei Dichter vor, die Dimensionen des Heimatlichen unterschiedlich ausleuchten und Herkünfte sowie Eigenheiten des Provinziellen in den Mitteln der Poesie beschreiben.

Der Schweizer Rätoromane ARNO CAMENISCH, ROBERTA DAPUNT aus dem Gadertal sowie OTTÒ TOLNAI aus der ungarischsprachigen Vojvodina zeichnen in den literarischen Miniaturen eine ländliche Welt in deren Skurrilitäten, Ambivalenzen und Schönheiten. In unterschiedlichen Stoßrichtungen, die sich zum Teil aus politischen und zum Teil aus individuellen und privaten Bezügen herleiten, gelingt es den Gedichten der drei AutorInnen, jeweils auch an die großen Themen von Nähe und Fremde, Heimat und Entfernung zu rühren.

Begleitet wird die Veranstaltung von der österreichischen Musikkapelle MidiMarschMusik, die traditionelle Marschmusikstücke in klassischer Besetzung mittels digitaler Technik interpretiert.